🔥 Warum Drama süchtig macht
(biologisch & emotional – und warum es so oft mit Liebe verwechselt wird)
Drama fühlt sich lebendig an.
Intensiv.
Bedeutungsvoll.
Und genau deshalb verwechseln es so viele mit Liebe.
Drama ist kein Zufall – es ist Biologie.
Wenn es in Beziehungen ständig knallt, passiert im Körper Folgendes:
- Adrenalin → Spannung, Jagd, Wachsamkeit
- Cortisol → emotionaler Stress, innere Alarmbereitschaft
- Dopamin → Belohnung nach Schmerz
- Oxytocin → Bindung, obwohl es weh tut
Das Nervensystem lernt:
„Nach Chaos kommt Nähe. Nach Schmerz kommt Verbindung."
Und genau das macht Drama süchtig.
Nicht psychologisch.
Biologisch.
Drama erzeugt Hochs und Tiefs, Hoffnung nach Enttäuschung und Nähe nach Distanz.
Diese Achterbahn brennt sich ins System ein.
Das Gehirn denkt:
„So fühlt sich Beziehung an."
Aber in Wahrheit ist es kein Liebesmodus,
sondern ein Überlebensmodus.
Liebe beruhigt.
Drama aktiviert.
Emotional entsteht Drama dort, wo:
- Nähe unberechenbar ist
- Aufmerksamkeit verdient werden muss
- Bindung nicht sicher ist
Das erzeugt innerlich:
Warten. Hoffen. Grübeln. Anpassen.
👉 Du bist nicht verbunden – du bist beschäftigt.
Wenn dein System Drama gewohnt ist,
fühlt sich Ruhe erstmal falsch an.
Sicherheit wirkt leer.
Verlässlichkeit reizlos.
Nicht, weil etwas fehlt –
sondern weil kein Alarm ausgelöst wird.
Drama bindet.
Resonanz verbindet.
Drama hält fest.
Resonanz lässt atmen.
Ruhe ist kein Mangel.
Ruhe ist Sicherheit.